Rebozo-Massage

Rebozo

Im ländlichen Mexiko und Guatemala wird schwangeren Frauen während der Vorsorgeuntersuchung von den Hebammen eine Massage angeboten.

Diese Massage wird mit dem traditionellen Tragetuch, dem Rebozo ausgeführt.

Die Frauen erhalten hierdurch Entspannung und Ruhe, findet in ihrem Alltag einen Moment sich völlig auf ihren Körper und das Baby in ihrem Bauch zu konzentrieren.

Diese Art Rituale gibt es in den verschiedenen Kulturen auf die unterschiedlichste Art und Weise.

Die Massage mit dem Rebozo ist nicht überall auf der Welt bekannt. Durch länderübergreifende  Zusammenarbeit von Hebammen und Doulas findet heute diese Massage jedoch immer mehr Anwendungsgebiet, was nicht zuletzt Mirjam de Keijzer und Thea van Thuyl zu verdanken ist.

Ich durfte am Basiskurs Rebozo-Technik, während meiner Doula-Ausbildung teilnehmen und selber dieses wundervolle Erlebnis erfahren.

Während der Rebozo Massage erlebt die Frau das Gefühl von eingehüllt, getragen und ganz in sich zu sein, was ihr die Möglichkeit gibt in ihren Körper zu spüren und Kontakt mit ihrem Baby auf zu nehmen.

Durch die kleinen leichten Bewegungen erfahren die Muskeln im gesamten Körper entspannende Signale und unter der Geburt erlaubt es die Öffnung zu unterstützen sowie Schmerzen zu lindern.

Frauen die während der Schwangerschaft ihrem Körper dieses Körpergefühl ermöglichen konnten, finden während der Geburtsreise leichter wieder zu diesem Zustand und der Körper «erinnert» sich an die auslösenden Impulse.

Während der postnatalen Phase, ca nach 2 Wochen, kann mit der «schliessenden Rebozo-Massage» der Körper unterstützt werden sich wieder zu verschliessen und der Wöchnerin Erholung verschaffen.

Die schliessende Massage ist ein ritueller Akt mit Bad und festen Wicklungen, zu dem häufige Frauen aus dem Kreis der Wöchnerin geladen sind.

Mehr über Rebozo erfahren Sie unter:

www.rebozo.nl/de/